Informationen für Betroffene mit Milchallergie und Laktoseintoleranz

Ratgeber für ein Leben ohne Milch

Informationen für Betroffene mit Milchallergie und Laktoseintoleranz
 
 
Milchallergie

Links zu milchfreier/milcharmer Ernährung

Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e. V.
www.vdd.de

Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V.
www.daab.de

Verein für Laktoseintoleranz e. V.
www.vli-ev.de

Allum, Allergie, Umwelt und Gesundheit
www.allum.de

Verein für Unabhängige Gesundheitsberatung e. V.
www.ugb.de

12. November 2020
Heide Liebmann lässt ihr Leben nicht von ihren Allergien und ihrer Neurodermitiserkrankung bestimmen. Sie erfüllt sich beruflich und privat ihre Träume.
  
15. Juni 2020
Schadstoffe aus der Umwelt oder eine übertriebene Hygiene können mögliche Ursachen für eine Allergie sein.
  
17. März 2020
Bei einer stark ausgeprägten Allergie kann eine Hyposensibilisierung sinnvoll sein. Diese sollte möglichst im Herbst oder Winter durchgeführt werden.
  
10. Oktober 2019
Wenn Eltern mit ihrem allergiekranken Kind in den Urlaub fahren möchten, sollten sie im Vorfeld Erkundigungen einholen, abhängig von der Art der Allergie.
  
28. Mai 2019
Bei Kindern mit erhöhten Allergierisiko ist es wichtig, dass sich die Mutter während der Schwangerschaft gesund ernährt und nach der Geburt stillt.
  

Verschiedene Zusätze und synthetisch hergestellte Substanzen finden sich in einer Vielzahl unserer täglichen Nahrungsmittel und können bei einigen Menschen Allergien auslösen. Im Zusammenhang mit dem Begriff Lebensmittelallergie hört man auch von den Krankheitsformen der Milchallergie und der Laktoseintoleranz, die häufig synonym verwendet werden. Allerdings ist eine Milchallergie medizinisch gesehen eine grundlegend andere Erkrankung als eine Laktoseintoleranz, obwohl die Symptome sehr ähnlich sind. Um die Symptome und Ursachen behandeln zu können, muss differenziert werden, ob es sich bei der Erkrankung um eine Milchallergie oder eine Laktoseintoleranz handelt.

Milchverzicht

Milch und milchhaltige Produkte gehören in der westlichen Kultur zu den Grundnahrungsmitteln. Die Vereinten Nationen (FAO) und der Internationale Milchwirtschaftsverband (IDF) haben den 1. Juni zum Weltmilchtag ernannt.

Doch obwohl Milch in vielen europäischen Ländern zur Essenskultur gehört, sollte man wie bei vielen anderen Lebensmitteln tierischen Ursprungs die Herkunft genauer hinterfragen. Denn um die Mengen an Milch zu produzieren, die weltweit verzehrt werden, braucht es weitere Tiere, die u. U. unter nicht artgerechten Bedingungen Milch geben. Unabhängig von einer Milchallergie oder Laktoseintoleranz, könnte jeder seinen Milchkonsum aus Gründen des Tier- und Umweltschutzes überdenken.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt generell eine fett-, zucker- und salzarme Ernährung. Lebensmittel wie Obst und Gemüse sollten ebenso zu den täglichen Nahrungsmitteln gehören wie Getreide- und Vollkornprodukte. Milch liefert einen hohen Anteil essenzielles Kalzium und wertvolle Vitamine, weshalb auch milchhaltige Produkte zur Liste der gesunden Lebensmittel zählen – der Fett- und Zuckergehalt sollte allerdings beachtet werden. Fisch, Fleisch und Eier eignen sich aufgrund ihrer einzigartigen Nährstoffkombinationen für eine vollwertige und gesunde Ernährung, sollten jedoch in Maßen verzehrt werden.