Informationen für Betroffene mit Milchallergie und Laktoseintoleranz

Ratgeber für ein Leben ohne Milch

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Diese Informationen dienen dem Ratsuchenden als allgemeine unverbindliche Unterstützung und können keinen Ersatz für die professionelle Beratung, Behandlung oder Diagnose durch ausgebildete und anerkannte Ärzte darstellen. Lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Arzt beraten und verändern oder beenden Sie keine Behandlungen eigenständig. Ebenso sollten Sie keine Selbstmedikation durchführen, ohne vorher einen Arzt oder Apotheker konsultiert zu haben.

 

24. August 2020
Sind bei Zöliakie die Darmzotten beschädigt kann es zu einer verminderten Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen und in der Folge zu einer Mangelernährung kommen.
  
17. August 2020
Da Heuschnupfen bei Kindern möglichst schnell behandelt werden sollte, um zu verhindern, das z. B. allergisches Asthma entsteht, ist eine frühzeitige Diagnose sehr wichtig.
  
27. Juli 2020
Nach der Diagnose einer Nahrungsmittelallergie oder -unverträglichkeit kann der Bescuhe einer Selbsthilfegruppe eine wichtige Hilfe bei der ersten Orientierung sein.
  
23. Juli 2020
Menschen mit einer refraktären Zöliakie leiden trotz strenger glutenfreier Diät an Durchfall und weiteren Darmbeschwerden. Sie entwickelt sich meist auf einer klassischen Zöliakie.
  
06. Juli 2020
Zu den eher seltenen Allergien gehören z. B. die Allergie gegen rotes Fleisch oder eine Allergie gegen Stoffe, die im Vogelkot vorkommen.
  

Verschiedene Zusätze und synthetisch hergestellte Substanzen finden sich in einer Vielzahl unserer täglichen Nahrungsmittel und können bei einigen Menschen Allergien auslösen. Im Zusammenhang mit dem Begriff Lebensmittelallergie hört man auch von den Krankheitsformen der Milchallergie und der Laktoseintoleranz, die häufig synonym verwendet werden. Allerdings ist eine Milchallergie medizinisch gesehen eine grundlegend andere Erkrankung als eine Laktoseintoleranz, obwohl die Symptome sehr ähnlich sind. Um die Symptome und Ursachen behandeln zu können, muss differenziert werden, ob es sich bei der Erkrankung um eine Milchallergie oder eine Laktoseintoleranz handelt.

Milchverzicht

Milch und milchhaltige Produkte gehören in der westlichen Kultur zu den Grundnahrungsmitteln. Die Vereinten Nationen (FAO) und der Internationale Milchwirtschaftsverband (IDF) haben den 1. Juni zum Weltmilchtag ernannt.

Doch obwohl Milch in vielen europäischen Ländern zur Essenskultur gehört, sollte man wie bei vielen anderen Lebensmitteln tierischen Ursprungs die Herkunft genauer hinterfragen. Denn um die Mengen an Milch zu produzieren, die weltweit verzehrt werden, braucht es weitere Tiere, die u. U. unter nicht artgerechten Bedingungen Milch geben. Unabhängig von einer Milchallergie oder Laktoseintoleranz, könnte jeder seinen Milchkonsum aus Gründen des Tier- und Umweltschutzes überdenken.

Im Gegensatz zur Milchallergie, bei der es sich um eine Überreaktion des Immunsystems gegen bestimmte Eiweißverbindungen in der Milch handelt, liegt mit der Laktoseintoleranz ein erbliches Merkmal vor. Dementsprechend ist eine Laktoseintoleranz keine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern ein individuell vorliegendes Merkmal. Nicht Betroffene haben ein sogenanntes Laktase-Gen, was die Verdauung von Milchzucker ermöglicht. Dieses Gen fehlt bei Menschen mit Laktoseintoleranz, weshalb in der Milch enthaltener Milchzucker nicht aufgespalten werden kann.